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Region Erzgebirge

Publiziert in Erzgebirge geschrieben von  September 17 2014 Schriftgröße Schriftgröße verkleinern Schrift vergrößern
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Das Erzgebirge ist eine geschichtsträchtige Region. Auch heute ist das Erzgebirge für viele Menschen noch der Inbegriff für Tradition. Das Erzgebirge ist eine der schönsten Mittelgebirgslandschaften und ein 1.500 Quadratkilometer großer Naturpark. Im Sommer lockt er die Wanderer und im Winter die Skifahrer scharenweise an. Und wer es noch nicht weiß: Die Region ist die Heimat von Nussknacker, Räuchermann, Schwibbogen und Weihnachtspyramide.

Sehr eindrucksvoll ist eine Fahrt entlang der "Silberstraße", Sachsens längster Ferienstraße. Sie erzählt vom Jahrhunderte langen Silbererzbergbau und zeigt dessen Schätze über und unter Tage in über 25 Bergwerken. Die geschichtsträchtige Route erstreckt sich bis Zwickau, der Hauptstadt Westsachsens. Einst lockte das Silber die Menschen hierher. Heute schlagen in Zwickau die Herzen von Liebhabern alter Automobile und von klassischer Musik höher. Im spannend eingerichteten August-Horch-Museum blitzten die Oldtimer um die Wette, während sich im Robert-Schumann-Haus alles um den Komponisten und seine Frau dreht. Kein Wunder: Die Musik ist romantisch und hier steht der Flügel von Clara Schumann, der einst den 100-Mark-Schein zierte. Zwei Denkmale weisen auf die Musik- und Autostadt hin. So grüßt Schumann lässig vom hohen Sockel seines Denkmals. An anderer Stelle erinnert ein Beton-Trabant an die "Rennpappe" aus der vergangenen DDR-Zeit. Wer im Erzgebirge Urlaub machen will, muss sich auf vieles gefasst machen: auf Berge, jahrhundertealtes Kunsthandwerk, geschichtsträchtige Städte, lebendige Bergbautraditionen. Fast jeder kennt die Nussknacker und Räuchermännchen, die vor allem zur Weihnachtszeit heiß begehrt sind. Es hat sich auch herumgesprochen, dass Oberwiesenthal und Altenberg Wintersportzentren und die unzähligen Waldwege ein wahres Wanderparadies sind. Die Städte spiegeln den Reichtum aus glanzvollen Bergbauzeiten wider. Den Westen Sachsens prägen der Automobilbau und die Musik. Das (auto)mobile und musikalische Herz schlägt in Zwickau. Diese wunderschöne, von Jugendstil geprägte Stadt ist für Musikenthusiasten mit Robert Schumann verbunden und für Liebhaber glänzender Karossen mit August Horch. Erzgebirge – wo ist das überhaupt? Erst einmal vornweg: es ist eine Region voller Überraschungen und Erlebnisse zu jeder Jahreszeit – versteht sich. Und jetzt heißt es: ab in den Süden! Es ist eine der bedeutsamsten Feriengebiete Sachsens. Dieses attraktive, waldreiche Mittelgebirge an der Grenze zur Tschechischen Republik steigt mit dem Fichtelberg bei Oberwiesenthal – übrigens Deutschlands höchst gelegene Stadt – auf über 1200 m an. Es entstand vor etwa 300 Millionen Jahren. Ungewöhnlich ist der Reichtum an Bodenschätzen, die verhältnismäßig nahe der Oberfläche lagern. Silber, Zinn, Kobalt, Blei und andere Metalle haben Sachsen einst zu einem der reichsten Länder Deutschlands gemacht. Der später begonnene Uranabbau war wirtschaftlich gesehen allerdings nur von geringer Bedeutung. Bereits der Name Erzgebirge verrät die Besonderheit dieses sächsischen Mittelgebirges. Die reichen Erze, gewonnen von fleißigen und erfindungsreichen Bergleuten und verhüttet von erfahrenen Hüttenleuten, wurden von Künstlern, Handwerkern und Industrieunternehmen zu den vielfältigsten Produkten verarbeitet. Das Montanwesen drückte dem ganzen Erzgebirge den Stempel auf, ob nun als landschaftsverändernde Kraft oder als prägender Faktor der gesamten Kulturgeschichte. Wenn heute auch kein Berggeschrei mehr ertönt, so haben sich dennoch aus vielen Jahrhunderten montanistischer Tätigkeit unzählige technische Denkmale wie Grubengebäude, das untertägige System von Strecken, Schächten und Stollen, Halden und Anlagen der Wasserwirtschaft erhalten. In dieser abwechslungsreichen Region mit tief eingeschnittenen Tälern, Hochebenen, künstlich angelegten Seen, Talsperren und Hochmooren vermitteln eine Vielzahl kunsthistorischer und einmaliger Sehenswürdigkeiten interessante Eindrücke von Vergangenheit und Gegenwart. Dieser unermessliche Reichtum an Bodenschätzen, Bergbaugeschichte, Volkskunst und Brauchtum zeugen heute noch von der Blütezeit des Erzbergbaus, aber auch von den schweren Zeiten der Bergleute nach seinem Niedergang

Gelesen 1229 mal Letzte Änderung am Letzte Änderung am Januar 20 2016
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