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Publiziert in Region Mulde geschrieben von September 17 2014

belgershainschlossgrabenBeeindruckt steht man in der Auenlandschaft, wo zwei wichtige Flußtäler einmünden in das sich nordwärts in Richtung Grimma öffnende dritte, das Tal der Vereinigte Mulde. Genau an der Landspitze, die den Ort Sermuth trägt, fließen Zwickauer und Freiberger Mulde zusammen und vereinigen sich zur Mulde. Die Sermuther Flur war schon im 6. Jahrhundert besiedelt - wie vor- und frühgeschichtliche Funde belegen. In unserer Zeit hat die Stelle der Vereinigung beider Mulden wasserwirtschaftliche Bedeutung erlangt. Auf der Sermuther Landzunge ist vor dem Zusammenfluß ein Pumpenwerk errichtet worden, von dem 1962 täglich 150.000 Kubikmeter Wasser auf die Anhöhe bei Schönbach gepumpt werden.
Der Thümmlitzwald bildet einen reizvollen Rahmen der Muldenlandschaft. Von Natur aus war der etwa 1300 Hektar umfassende Thümmlitz ein Laubwald mit Eichen, Buchen, Ahorn, Esche, Rüster, Hainbuche, Birke, Erle und Linde.
Ihr weiterer Lauf, als Mulde, Vereinte oder Vereinigte Mulde durch das Sächsische Hügelland führt an Grimma, Nerchau, Trebsen, Wurzen, Eilenburg vorbei.
Danach strömt sie rechts entlang des Auenwalds und des Planitzwalds. Immer ebener und ruhiger wird das Landschaftsbild. Schlösser, Klöster ziehen vorrüber.
Zwischen Dehnitz und Schmölen, wo einst vorgeschichtliche Siedler die günstige Wohnlage am Hochflächenrand bereits erkannt hatten, schuf die Mulde ein sogenanntes Durchbruchstal. Dieses Durchbruchstal ist während der Eiszeit entstanden. Die Mulde fließt bis Dehnitz in einem sehr engen Tal der Muldenaue zwischen den Terrassenrändern. Dann öffnet sich das Tal und die Mulde fließt in einem breiten Tal der Muldenaue.
Die Muldenaue entstand durch die Eiszeit. Die Eiszeit bildete das Urstromtal, durch das die Mulde fließt. Die Muldenaue entstand auch durch Flussablagerungen. Der Fluss ändert in der Aue ständig seinen Lauf. In der Muldenaue sind noch Altwässer der Mulde vorhanden. Die Muldenaue besteht vorwiegend aus Aulehm. Dort herrscht ein sehr feuchtes Klima. Große Nebelfelder sind besonders im Frühling und Herbst möglich. Die Aue dient als Weideland und es werden Zuckerrüben und Weizen angebaut.
In der Muldenaue sind sehr viele Auwälder (z. B. der Planitzwald) bzw. Auwaldreste (z. B. bei Trebsen; Zauche bei Altenbach) vorhanden. Besonders typisch für Aulandschaften sind die Eichen (zwischen Püchau und Canitz). In der Auenlandschaft stehen alte knorrige Eichen. Dies sind vor allen Dingen Stieleichen. Sie werden über 100 Jahre alt. Da die Eichen einzeln stehen, konnten sich die Stämme und die Kronen gut entwickeln. Die Eichen sind so robust, dass sie auch Hochwasser überstehen. Die Umweltbelastungen, besonders die Schadstoffe in der Luft, machen die Eichen sehr krank. Einige sind dadurch schon abgestorben. Für den Lebensraum der Aue ist es gut und richtig, wenn die toten Bäume an ihrem Wuchsort belassen werden. Abgestorbene Äste sind Anziehungspunkte für Greifvögel, Reiher, Kormorane und Krähen.badduebenmulde Die Vögel nehmen sie gern als Ruhe-, Verdau- und Schlafplatz an.
Die Mulde schlängelt sich hier zwischen den kaltzeitlich geformten Hochuferlandschaften.
Hinter Bad Düben verlässt sie sächsisches und berührt sachsen-anhaltisches Gebiet. Östlich von Bitterfeld wird sie zum Muldestausee bei Pouch aufgestaut und fließt an Wolfen, Jeßnitz und Dessau vorbei. Die Mulde fließt durch Grubnitz weiter nach Kollau (Kollauer Wehr) und anschließend durch Eilenburg. Nördlich von Dessau und südlich von Roßlau (Elbe) mündet die Vereinigte Mulde nach 124 km in die Elbe

 

 

Publiziert in Region Schwarze Elster geschrieben von September 17 2014

Der Name Elster hat nichts mit dem Vogel zu tun, er ist slawischen Ursprungs und bedeutet Eilende („alstrawa“). Mit der aus Tschechien im Elstergebirge entspringenden und in die Saale fließenden Weißen Elster kommt die Schwarze Elster nicht in Berührung. Die Beinamen "weiß" und "schwarz" erhielten die Flüsse zur Unterscheidung. Die Schwarze Elster ist ein 179 Kilometer langer, rechter Nebenfluss der Elbe in den deutschen Bundesländern Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. 

Publiziert in Region Sächsische Spree geschrieben von September 17 2014

Die Länge der Spree beträgt rund 400 km (andere Quellen geben 382, 398 bzw. 403 km an), davon sind nur etwa 182 km schiffbar. Das Einzugsgebiet des Flusses umfasst 10.105 Quadratkilometer. Die Spree gilt als Nebenfluss der Havel, obwohl sie um einiges länger ist und an der Mündung mit 36 Kubikmeter pro Sekunde (m³/s) beim Pegel Sophienwerder mehr als doppelt soviel Wasser wie die Havel führt (15 m³/s, Pegel Spandau-Schleuse). Die Bezeichnung Spree hat ihren Ursprung im slawischen zpriav, zspriawa oder auch spiawe, was soviel heißt wie Sorbenfluss, nach dem heute noch im Oberlauf lebenden westslawischen Volk der Sorben.

Publiziert in Region Chemnitz geschrieben von September 17 2014

chemnitzrathausChemnitz - reizvoll am Fuße des Erzgebirges gelegen ist die drittgrößte Stadt Sachsens. Wer in die Stadt kommt, wird mit Sicherheit die großen Sehenswürdigkeiten wie sie in anderen Städten vorzufinden sind, vermissen. Doch gerade das macht den Reiz in Chemnitz aus. Die Stadt bekennt sich zu seinen Traditionen als Wirtschafts- und Industriestadt. Nicht umsonst heisst es noch heute: "In Dresden wird gefeiert, in Leipzig gehandelt und in Chemnitz gearbeitet." Kaum eine Stadt hat soviel im Bereich der Industriegeschichte zu bieten wie Chemnitz. Hervorzuheben ist dabei das Industriemuseum in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Gießerei. Um 1165 wurde Kempnitz als königlicher Fernhandelsplatz gegründet. Die Stadt war führend in der sächsischen Textilindustrie. Die Blütezeit der Stadt begann im 13. und 14. Jahrhundert durch Handel, Handwerk und Gewerbe. Vor allem wurde mit Salz, Nahrung, Produkten der Leineweber und Tuchmacher sowie Blei- und Kupfererzen und Metallwaren gehandelt. Zur Zeit der Industriealisierung, als die Dampfmaschine ihren Siegeszug um die Welt begann, entwickelte die Stadt sich zu einem Zentrum des Maschinenbaus. Zu dieser Zeit wurde sie das Manchester Deutschlands genannt. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Innenstadt von Chemnitz fast vollständig zerstört. Heute prägen moderne Bauten das Stadtbild. In der Nähe des ältesten Wahrzeichens der Stadt, dem Roten Turm, befinden sich die beiden Rathäuser und die Stadthalle. chemnitzkarlmarxkopfIm Stadtzentrum kann man ein vom russischen Künstler Lew Kerbel geschaffenes Denkmal von Karl Marx bewundern. Dessen Namen trug die Stadt von 1953-1990. Seit 1990 heißt die Stadt wieder Chemnitz. In der heutigen Zeit wird hart an der Gestaltung der Innenstadt gearbeitet. Die Errichtung einer modernen, lebensfreundlichen und einladenden City ist das Ziel. Außerdem avanciert Chemnitz zur Pilgerstätte für Kunstfreunde. Die Kunstsammlungen Chemnitz verstehen es, außergewöhnliche Projekte und Expositionen nach Chemnitz zu holen und an die Erfolge in der Epoche der Gründerjahre anzuknüpfen. Die Anfänge liegen im Jahr 1860 mit der Gründung des Kunstvereins "Kunsthütte", der ab 1866 Kunst sammelte und nicht nur Ausstellungen organisierte. Daneben begann auch später die Stadt eine Sammlung anzulegen, die örtlich und personell dem Kunstverein verbunden war. Daraus entwickelten sich die jetzigen Kunstsammlungen Chemnitz, die heute etwa 55.000 Kunstwerke aus verschiedenen Epochen und Sammlungsgebieten beherbergen. Zu finden sind die Sammlungen in dem König-Albert-Museum, einem denkmalgeschützten Gebäude am Theaterplatz. Weithin bekannt präsentiert sich die Chemnitzer Museenlandschaft. Das Schlossbergmuseum mit den Ausstellungen zur Stadtgeschichte, die Neue Sächsische Galerie, das van de Velde-Museum, das Deutsche Spielmuseum, das Eienbahnmuseum, das Naturkundemuseum mit dem versteinerten Wald, das Industriemuseum sowie das Museum für sächsische Fahrzeuge - Schlosskirche Chemnitzsie alle verfügen über wahre Schätze der Natur- und Technikgeschichte und der bildenden und angewandten Kunst und halten für jeden Geschmacketwas parat. Der Bauhaus-Architekt Henry van de Velde errichtete 1902 / 1903 das berühmte gelbe Haus, die Jugendstil-Villa Esche, in dem auch Möbel und Alltagsgegenstände von van de Velde zu sehen sind. Es zeigt heute, nach umfangreicher Sanierung und Restauration, die künstlerische und architektonische Leistung des belgischen Architekten und Vordenkers

Publiziert in Vogtland geschrieben von September 17 2014

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